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Behandelt eure Mitmenschen in allem so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.

Die Bibel: Matthäus 7,12

Wir leben Nächstenliebe.

  • Wir handeln zum Wohle der Menschen und für eine gerechtere Welt.
  • Wir orientieren uns an einem christlichen Menschen- und Weltbild.
  • Uns eint und verbindet der Geist gelebter Nächstenliebe.

Wir stellen Menschen in den Mittelpunkt.

  • Wir unterstützen und begleiten Menschen in allen Phasen ihres Lebens.
  • Wir achten die Würde und Autonomie jedes Menschen.
  • Wir begegnen allen respektvoll und wertschätzend.
  • Wir sind achtsam und fürsorglich zum Wohle des anderen und unserer selbst.

Wir handeln gemeinsam.

  • Wir sind Teil einer Gemeinschaft und tragen zum Gelingen unseres diakonischen Auftrags bei.
  • Wir schätzen uns in unserer Vielfalt und in unserer Unterschiedlichkeit.
  • Wir arbeiten Hand in Hand vertrauensvoll zusammen.
  • Wir würdigen unsere Traditionen und bleiben offen für Neues.

Wir verbinden Diakonie und Wirtschaftlichkeit.

  • Diakonisches Handeln ist unser Auftrag.
  • Unseren wirtschaftlichen Erfolg setzen wir zum Wohle der Menschen ein.
  • Wir wollen stetig besser werden und akzeptieren dabei unsere menschlichen Grenzen.
  • Wir streben Nachhaltigkeit und einen verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen an.

Das Leitbild der Immanuel Albertinen Diakonie

Das Leitbild der Immanuel Albertinen Diakonie beschreibt unser Selbstverständnis und unsere Grundprinzipien. Es gibt Orientierung für unser berufliches Handeln und macht deutlich, wonach wir als Unternehmen und Mitarbeitende streben. 

Behandelt Eure Mitmenschen in allem so, wie Ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.

Wir leben Nächstenliebe. Wir handeln zum Wohle der Menschen und für eine gerechtere Welt.

Wir orientieren uns an einem christlichen Menschen- und Weltbild. Uns eint und verbindet der Geist gelebter Nächstenliebe. Wir stellen Menschen in den Mittelpunkt.

Wir unterstützen und begleiten Menschen in allen Phasen ihres Lebens. Wir achten die Würde und Autonomie jedes Menschen. Wir begegnen allen respektvoll und wertschätzend.

Wir sind achtsam und fürsorglich zum Wohle des Anderen und unserer selbst. Wir handeln gemeinsam. Wir sind Teil einer Gemeinschaft und tragen zum Gelingen unseres Diakonischen Auftrags bei.

Wir schätzen uns in unserer Vielfalt und in unserer Unterschiedlichkeit. Wir arbeiten Hand in Hand vertrauensvoll zusammen. Wir würdigen unsere Tradition und bleiben offen für Neues.

Wir verbinden Diakonie und Wirtschaftlichkeit. Diakonisches Handeln ist unser Auftrag. Unseren wirtschaftlichen Erfolg setzen wir zum Wohle der Menschen ein.

Wir wollen stetig besser werden und akzeptieren dabei unsere menschlichen Grenzen. Wir streben Nachhaltigkeit und einen verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen an.

In besten Händen, dem Leben zuliebe.

Gelebtes Leitbild in der Immanuel Albertinen Diakonie

Eine Heranführung im Albertinen Krankenhaus und Albertinen Haus, stellvertretend für die Einführung des neuen Leitbilds in allen Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie.

Christian Rilz: Herzlich willkommen. Ich freue mich total, es ist die Auftaktveranstaltung zu „Wir haben ein neues Leitbild“ und wir möchten das gerne in unsere Organisation tragen. Und dass das der Auftakt einer Veranstaltungsreihe ist.

Wir haben verschiedentlich Feedback bekommen, darum wird es auch heute gehen.

Sprecherin 1: Diese Diskussion, die nimmt man in der Presse wahr, wir nehmen das natürlich auch innerhalb des Hauses wahr. Die Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen bei der Leitbildimplementierung und beim Leben des Leitbildes.

Christian Rilz: Wir sind ein diakonischer Träger, da geht es um gelebte Nächstenliebe und da geht es um einen Anspruch, ein Ziel. Nicht nur ein Zielzustand, sondern auch eine bestimmte Art, wie man das Ziel erreichen will. Und ich glaube, dass es gut ist, wenn man diesen Anspruch verschriftlicht, dieses Ziel festhält und das auch breit in der Unternehmung diskutiert.

Ralf Zastrau: Und genau das soll ein Leitbild ja sein. Leitbild. Es soll leiten, es soll eine Orientierung geben. Das ist das, was wir eigentlich tun wollen und was wir eigentlich im Sinn haben.

Thorsten Graff: Aber davon bin ich überzeugt, dass man ein Leitbild Menschen nicht einindoktrinieren kann. Aber was ich mir wünsche ist, dass wir über das Leitbild ins Gespräch kommen.

Sprecherin 2: Ich finde ein Leitbild ist immer ein Postulat und Ziele daraus abzuleiten und zu operationalisieren ist immer eine Aufgabe in der täglichen Praxis.

Sabine Bösl: Bei uns ist es, ohne dass wir das benennen, dass es Leitbild ist, das Leitbild schon Thema. Zuletzt letzte Woche in unserer Teamsitzung, dass wir zusammen diskutiert haben, wie wir besser zusammenarbeiten können, um für den Patienten einen besseren Therapiealltag zu gestalten und wie wir unsere Kommunikation verbessern.

Arzt 1: Drei von vieren von uns haben direkt sehr viel im OP zu tun. Deswegen haben wir uns über den OP-Gedanken gemacht und ausgehend von dem Satz, wir handeln gemeinsam, überlegt, ob das dort so zutrifft. Im Moment lässt sich sagen, die Ressourcen sind begrenzt und da zeigt sich, dass das gemeinsame Handeln manchmal an seine Grenzen kommt. Da gibt es ja viele Möglichkeiten, in denen wir auch arbeiten, das zu verbessern.

Sprecherin 3: Ich möchte einmal sagen, dass mir diese Veranstaltung hier unheimlich gut gefällt. Das Leitbild, ich finde, das ist tatsächlich ein Leuchtturm. Das kann etwas sein, das die Leute hier hält, nur es muss tatsächlich vorgelegt werden.

Das heißt ja nicht, dass jeder Einzelne besser ist als der andere, sondern jeder muss vor seine eigene Haustür kehren und überlegen, war das jetzt gut, was ich gemacht habe oder nicht? Ist das wirklich für den Mitarbeiter gewesen oder mehr fühlte ich mich auf den Schlips getreten?

Prof. Dr. med. Karsten Sydow: Wie verbinden wir Diakonie und Wirtschaftlichkeit? Und natürlich, dass selbst mit meinem christlichen, diakonischen Grundbild Wirtschaftlichkeit auch eine wichtige Rolle spielen muss, damit ich den Patienten tatsächlich auch das Gute anbieten kann und auch umsetzen kann. Wichtig.

Pflegekraft: Was für mich ganz eindrücklich war, dass alle aufgefordert sind, daran zu arbeiten, dass es nicht an den Führungskräften festgemacht wird, sondern dass wir alle an dem Strang ziehen müssen. Wir gerne die Richtung vorgeben können, aber jeder ist gefragt.

Daniel Centgraf: Ich stelle mir natürlich auch die Frage, wie kriegen wir das nachher kommuniziert im Feld? Wie kriegen wir Mitarbeiter motiviert, das Leitbild mit Leben zu füllen? Und ganz entscheidend ist natürlich, dass wir dahinter stehen, dass es für uns sinnhaft erscheint, dass es uns im Kern widerspiegelt.

Arzt 2: Ich glaube, die Aufgabe wird tatsächlich sein, dieses Leitbild vorzuleben. Das Leitbild wird sich nicht in die Köpfe der Leute brennen, in denen man es predigt, sondern die gelebte Realität wird uns dazu weiterbringen. Und wir haben sehr viele Ansätze, glaube ich, die sehr gut sind, die auf diesem Würfel stehen. Ja, ich denke, wir haben einen deutlichen Auftrag bekommen.

Christian Rilz: Nehmen Sie das mit, machen Sie weiter. Und wir wissen, ohne Sie geht es gar nicht.

(Applaus)

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