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Die Klinik setzt mit der Anschaffung neuer hochmoderner chirurgischer und geburtshilflicher Simulatoren sowie robotischer Trainingssysteme wichtige Impulse für die Qualität der Weiterbildung.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung mehrerer Förderstiftungen sowie dankbarer Patientinnen und Patienten über die Albertinen-Stiftung konnten Simulatoren für die Gynäkologie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie beschafft werden – jeweils inklusive spezialisierter Zusatzmodule. Zusätzlich ist bereits die zweite Generation eines da Vinci®-Simulators im Einsatz, der das Training an einem hochmodernen roboterassistierten Operationssystem ermöglicht. Hinzu kommen noch zwei von der Albertinen-Stiftung finanzierte Geburtssimulatoren sowie in der Neurologischen Frührehabilitation ein Tracheostomie Management Simulator. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf einen mittleren sechsstelligen Betrag.

Die chirurgischen Simulatoren des Unternehmens Virtamed ermöglichen jungen Ärztinnen und Ärzten realistische Trainingsumgebungen – ohne Risiko für Patientinnen und Patienten und unabhängig von OP-Kapazitäten.

In der gynäkologischen Klinik unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Klapdor kommen so Module zur Übung unterschiedlicher Eingriffe zum Einsatz, unter anderem komplexe laparoskopische Operationen wie die Hysterektomie. Zwei Geburtssimulatoren, u.a. finanziert über das Haspa Lotteriesparen, ermöglichen zudem Ärztinnen, Ärzten und Hebammen das realitätsnahe Training unterschiedlicher Szenarien im Rahmen der natürlichen Geburt.

Die gynäkologische Klinik hat darüber hinaus ein eigenes strukturiertes Fortbildungs- und Trainingsprogramm entwickelt. Dieses ist Teil des Albertinen Trainingszentrums für minimalinvasives und roboterassistiertes Operieren. Von einfachen Operationen bis zu herausfordernden Eingriffen können entscheidende Fertigkeiten im Programm StepOPgyn erlernt und trainiert werden, das von Professor Klapdor als Aus- und Fortbildungsprojekt für angehende Fachärztinnen und -ärzte entwickelt worden ist. Die Teilnehmenden werden von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten auf ihrem Weg begleitet, die Trainings finden in der Klinik, an den Simulatoren sowie bei praktischen Kursen statt. Ziel ist es, über ein strukturiertes, modulares Curriculum die operative Ausbildung in der Gynäkologie zu standardisieren und zu optimieren.

In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Till Orla Klatte ermöglicht der chirurgische Simulator ein Training an Schulter- und Kniegelenk sowie am Knöchel, um die operative Versorgung von verschiedenen Verletzungen und Erkrankungen an diesen Gelenken in Schlüssellochtechnik (Arthroskopie) zu erlernen. Der Simulator bietet somit eine optimale Ergänzung zur Ausbildung im Alltag. Dabei erfolgt die Ausbildung der Assistenzärztinnen und -ärzten sowie der Medizinstudierenden der Universität Hamburg in einem strukturierten Curriculum.

Zudem steht für das Training roboterassistierter Operationen eine da Vinci®-Simulationsplattform der zweiten Generation zur Verfügung, der robotische Fertigkeiten in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Chefarzt Dr. Thies Daniels, Gynäkologie, Prof. Klapdor, und Urologie, Chefarzt Dr. Henrik Zecha, gezielt und effizient schult.

In der Neurologischen Frührehabilitation unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz schließlich kommt ein Tracheostomie-Management-Simulator zum Einsatz, den angehende Ärztinnen, Ärzte sowie Pflegekräfte unter anderem zur Übung der Kanülenplatzierung sowie des Kanülenwechsels bei Luftröhrenschnitten einsetzen.

„Diese Investitionen sind ein bedeutender Schritt für die Nachwuchsförderung und tragen maßgeblich dazu bei, unseren medizinischen Anspruch – sichere und exzellente Patientenversorgung – langfristig zu sichern. Ich bedanke mich bei der Albertinen-Stiftung, den Förderstiftungen sowie dankbaren Patientinnen und Patienten sehr für das finanzielle Engagement, ohne das die Anschaffung modernster Simulationssysteme nicht möglich gewesen wäre“, betont Klinikgeschäftsführer Christian Rilz.

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Basisinformationen

Albertinen-Stiftung

Die Albertinen-Stiftung ist seit 2004 als rechtlich selbstständige, gemeinnützige und mildtätige Stiftung in Hamburg registriert. Sie fördert zukunftsweisende Projekte, mit denen die Immanuel Albertinen Diakonie in Hamburg die medizinische Versorgung, die Pflege oder die Zufriedenheit von Patient/innen, Angehörigen und Mitarbeitenden verbessern will. Sie hilft nach Kräften, wenn Menschen medizinische Behandlung oder Pflege brauchen, aber keinen rechtlichen Anspruch oder eigene Mittel haben. Sie unterstützt Angebote, die Mitarbeitende in den Hamburger Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie für ihren Dienst am Nächsten stärken.

Immanuel Albertinen Diakonie

Die Immanuel Albertinen Diakonie steht für gebündelte Kompetenz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.

Dazu dienen Einrichtungen der stationären Krankenhausversorgung, der Altenhilfe, Hospize sowie Medizinische Versorgungszentren. Hinzu kommen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Angebote unter anderem in der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der psychosozialen Beratung. Eine hoch spezialisierte Akademie für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Trägerschaft für eine themenverbundene Hochschulausbildung sowie Dienstleistungsgesellschaften runden das Angebot ab.

Rund 8.000 Mitarbeitende in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen erwirtschaften in rund 100 Einrichtungen einen Konzernumsatz von rund 850 Millionen Euro.

Weitere Informationen: 

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Ansprechperson für Pressethemen

Dr. Fabian Peterson

Konzern-Pressesprecher, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie
Stellvertretender Leiter, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie
Ressortleiter Public Relations & Fundraising Beratung, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie