Zum Seiteninhalt springen

Symptome

Häufig präsentieren sich Muskelverspannungen und Wirbelblockaden durch plötzlich auftretende und im Verlauf zunehmende Schmerzen.

Diagnostik

Zunächst sollten Beginn, Intensität und genaues Beschwerdebild (Schmerz, Ausstrahlung? Dauer? Begleiterscheinungen?) erfragt werden. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der Haltung begutachtet und die Beweglichkeit geprüft werden. Gezielte Funktionstests erlauben häufig eine genaue Lokalisation der betroffenen Muskelgruppen. Bei unklaren Beschwerden oder neurologischen Ausfällen kann ergänzend ein Röntgen oder MRT erfolgen.

Therapie

Ursache und Ausmaß der Beschwerden sind wegweisend für die Einleitung der Behandlung. Neben lokale Wärme Anwendung und Massagen kann kurzfristig eine bedarfsangepasste Schmerzmitteleinnahme erfolgen. Im weiteren Verlauf sollte unbedingt die Kräftigung der Muskulatur sowie die sportmedizinische Betreuung und gegebenenfalls eine Trainingsanpassung erfolgen. So können längere Ausfallzeiten vermieden werden.

Nachsorge

Nach der Behandlung in der Akutphase steht die Prävention und Rehabilitation im Vordergrund. Kraft und Stabilisierungstraining von Rumpf und Rücken reduzieren das Risiko erneute Blockaden und Muskelverspannungen. Für das Training ist insbesondere die Einhaltung ausreichender Aufwärmzeiten sowie die konsequente Durchführung von Dehnübungen entscheidend. 

Fazit

Wirbelblockaden und Muskelverspannungen sind häufig und lassen sich gut durch lokale Wärmeanwendungen sowie Dehnübungen behandeln. Im Verlauf ist zur Prophylaxe erneuter Beschwerden die Kräftigung der Rumpf- und Rückenmuskulatur angezeigt.