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Ursachen: Warum Rückenschmerzen beim Handball entstehen

Die Lendenwirbelsäule ist das Bewegungszentrum zwischen Ober- und Unterkörper und ist der untere Teilabschnitt unserer gesamten Wirbelsäule. Die Wirbelsäule ermöglicht uns über ein filigranes Zusammenspiel zwischen Wirbelkörpern, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bandscheiben den aufrechten Gang im Raum. Gleichzeitig schützt sie aber auch unser Rückenmark und zwischen den Wirbelkörpern treten jeweils die Nervenwurzeln aus, die Information vom Gehirn zu den jeweiligen Körperabschnitten leitet. Sie überträgt also nicht nur Kraft, stabilisiert und gleicht Bewegungen aus, sondern sorgt auch für die Sicherheit unseres Rückenmarkes.
Im Handball wirken auf sie immense Dreh-, Beuge- und Stoßbelastungen, die bei unzureichender Rumpfstabilität oder Technik zu Überlastungen führen können.

Häufige Ursachen sind:

Auch Bandscheibenreizungen, Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke oder Reizungen der Kreuz-Darmbein-Gelenke (ISG) können zu Schmerzen führen.

Symptome: Woran man LWS-Beschwerden erkennt

Typische Anzeichen sind:

Bei neurologischen Symptomen wie, etwa Kribbeln, Taubheit oder Schwäche in den Beinen – ist ärztliche Abklärung dringend erforderlich.

Diagnostik: Ursachen gezielt erkennen

Die Diagnose beinhaltet zunächst eine gründliche klinische Untersuchung, bei der Haltung, Beweglichkeit und Schmerzpunkte geprüft werden.
Je nach Befund können weitere Untersuchungen notwendig sein:

Ziel ist es, die konkrete Schmerzquelle zu identifizieren – ob muskulär, gelenkbezogen oder bandscheibenbedingt.

Therapie: Bewegung statt Schonung

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden.
In den meisten Fällen ist keine Operation erforderlich – entscheidend ist eine konservative, aktive Therapie.

Akutphase: +

Aufbauphase:

Ergänzend hilfreich:

Nachsorge und Prävention

Nach erfolgreicher Behandlung gilt: Aktiv bleiben!
Die beste Rückenvorsorge ist eine starke, flexible Rumpfmuskulatur.

Deshalb gilt:

So können Rückenschmerzen nachhaltig vermieden und die Wirbelsäule entlastet werden.

Beschwerden an der Lendenwirbelsäule sind im Handballsport häufig, aber gut behandel- und vermeidbar.
Mit gezieltem Muskelaufbau, bewusster Technik und ausreichender Regeneration lässt sich die Wirbelsäule langfristig schützen. Wer Beschwerden ernst nimmt und frühzeitig reagiert, bleibt beweglich, leistungsstark und schmerzfrei im Spiel.