Zum Seiteninhalt springen

Unser pflegerisches Handeln orientiert sich nicht an der Heilung, sondern an der bestmöglichen Lebensqualität in der verbleibenden Zeit. Oft mit dem Ziel einer Entlassung nach Hause. Dabei werden die Patienten und Angehörigen von einem multiprofessionellen Team bei der Planung und Umsetzung für die Versorgung Zuhause oder anschließenden Einrichtungen unterstützt.

Wir verstehen Pflege als ganzheitliche Aufgabe. Körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot oder Übelkeit lindern wir durch fachlich fundierte Maßnahmen und eine enge Zusammenarbeit im Team. Gleichzeitig nehmen wir auch die seelischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse ernst. Zuhören, Dasein und das Wahrnehmen von Ängsten, Hoffnungen und Wünschen gehören für uns ganz selbstverständlich dazu.

Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle gut aufgehoben fühlen – getragen, gesehen und ernst genommen.

Würde und Selbstbestimmung haben für uns oberste Priorität. Wir respektieren individuelle Lebensentwürfe, kulturelle Hintergründe und persönliche Entscheidungen. Unsere Pflege richtet sich nach den Bedürfnissen und Zielen der Menschen, die wir begleiten – nicht nach starren Abläufen oder festen Schemata. Dabei trägt uns ein diakonisches Miteinander, das von Nächstenliebe, gegenseitigem Respekt und einem tiefen Verantwortungsgefühl füreinander geprägt ist.

Einbindung von An- und Zugehörigen

An- und Zugehörige sind selbstverständlich wichtige Personen bei der Begleitung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten. Wir begleiten sie einfühlsam, geben Orientierung in einer oft belastenden Zeit und schaffen Raum für Abschied, Trauer und Erinnerungen.

Unsere Haltung ist geprägt von Offenheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle gut aufgehoben fühlen – getragen, gesehen und ernst genommen. Denn am Ende geht es für uns immer darum, den Menschen in dieser besonderen Lebensphase wirklich nahe zu sein.