Morbus Crohn – operative Behandlung
Morbus Crohn wird in erster Linie medikamentös behandelt. Bei Komplikationen oder wenn die Erkrankung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, kann eine Operation notwendig werden.
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Was ist Morbus Crohn?
Morbus Crohn gehört zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und verläuft häufig in Schüben. Die Erkrankung wird in erster Linie medikamentös durch die Gastroenterologie behandelt. Eine Operation kann notwendig werden, wenn Komplikationen auftreten oder die Erkrankung trotz medikamentöser Therapie nicht ausreichend kontrolliert werden kann.
Wann ist bei Morbus Crohn eine Operation notwendig?
Durch wiederkehrende Entzündungen können Engstellen des Darms (Stenosen), Fisteln oder Abszesse entstehen. Auch ein Darmverschluss oder ein Durchbruch des Darms können eine Operation erforderlich machen.
Wie wird Morbus Crohn operiert?
Bei der operativen Behandlung von Morbus Crohn versuchen wir, möglichst viel gesunden Darm zu erhalten und nur die erkrankten Abschnitte zu behandeln oder zu entfernen. Da die Erkrankung auch nach einer Operation erneut auftreten kann, wird besonders darmsparend operiert.
Wann immer möglich führen wir die Eingriffe minimalinvasiv in Schlüssellochtechnik und robotisch unterstützt durch. Den richtigen Zeitpunkt und das geeignete Operationsverfahren legen wir gemeinsam mit unseren gastroenterologischen Kolleginnen und Kollegen und individuell mit unseren Patientinnen und Patienten fest.