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Neurologische Frühreha: Ein Marathon zurück ins Leben
Wie gelingt der Weg zurück ins Leben nach einem schweren neurologischen Ereignis? Pflegeprofi Kilian Müller gibt Einblicke in die neurologische Frühreha – und erzählt, warum Geduld dabei entscheidend ist.
Zurück ins Leben: Wie neurologische Frühreha Schritt für Schritt wirkt
Kilian Müller, Stationsleitung der Neurologischen Frührehabilitation in der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation im Albertinen Krankenhaus, war zu Gast im Podcast "Hamburger Klinikhelden" - einer Kooperation des Verbandes freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg "DIE FREIEN" und dem Hamburger Abendblatt. Mit Host Wiebe Bökemeier sprach der engagierte Pflegeprofi über die Aufgabe, Menschen nach einem schweren Schlaganfall, einer Hirnblutung, einer schweren Nervenentzündung oder einem schweren Schädel-Hirn-Trauma zurück ins Leben zu begleiten.
Viele Patientinnen und Patienten kommen mit halbseitigen Lähmungen auf diese Station, manche können nicht sprechen, andere nicht schlucken oder allein sitzen. Häufig muss in einem ersten Schritt die Kommunikation neu gelernt werden. Hierbei helfen einfache Mittel wie etwa Piktogramme. Entscheidend für Fortschritte der Patientinnen und Patienten ist das enge Zusammenspiel von Pflege, Physiotherapie und Physikalischer Therapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und Medizin. Und Geduld. "Für unsere Patientinnen und Patienten beginnt bei uns ein Marathon, kein Sprint", sagt Müller. Umso emotionaler ist dann der Tag, an dem sie ihr Leben zurückkehren können. Da fließen schon mal Tränen auf beiden Seiten. "Das sind die Momente, in denen man merkt, warum man diesen Job macht", sagt Kilian Müller.
Jetzt reinhören! Hamburger Klinikhelden - der Podcast über Berufe mit Sinn
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